Beitrag zur regulatorischen Behandlung von Forderungen von Banken gegenüber Staaten

Die Lockerung des Risikoverbunds zwischen Staaten und Banken ist ein zentrales Ziel der Neuordnung des Bankensektors im Euro-Raum. Ein wichtiger, besonders kontrovers diskutierter Reformbaustein ist der Abbau von Privilegien für Forderungen von Banken gegenüber Staaten in der Bankenregulierung. Ausgehend von dem Vorschlag des Sachverständigenrates im Jahresgutachten 2015/16 für risikogemäße Großkreditgrenzen und risikoadäquate Eigenkapitalunterlegung stellt der Beitrag aktualisierte Berechnungen zu den Auswirkungen des Vorschlags vor und diskutiert alternative Reformoptionen.

Den Beitrag “Removing Privileges for Banks' Sovereign Exposures – A Proposal” von Jochen Andritzky, Niklas Gadatsch, Tobias Körner, Alexander Schäfer und Isabel Schnabel in der Ausgabe “Sovereign and Banking Risks – What Policies?” von “European Economy – Banks, Regulation and the Real Sector” finden Sie hier.