Der Verein für Socialpolitik (VfS) hat auf seiner diesjährigen Tagung Prof. Gabriel Felbermayr, Ph.D., mit dem Gustav-Stolper-Preis ausgezeichnet.
Gabriel Felbermayr zähle zu den profiliertesten Ökonomen im Bereich der internationalen Wirtschaft. Er verbinde wissenschaftliche Präzision mit der Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich und pointiert zu erklären. Gerade in einer Zeit wachsender Handelskonflikte und geopolitischer Spannungen sei diese Stimme besonders wertvoll, begründete der VfS die Auszeichnung. Seine Forschung untersucht, wie internationaler Handel und Handelsbarrieren Wohlstand, Unternehmen und Arbeitsmärkte beeinflussen.
Der Vorsitzende des Vereins, Klaus Schmidt, sagte: „Gabriel Felbermayr bringt die Erkenntnisse internationaler Spitzenforschung genau dorthin, wo sie gebraucht werden: in die wirtschaftspolitische Debatte.“
Der Preis ist benannt nach dem österreichischen Volkswirt, Wirtschaftsjournalisten und Politikberater Gustav Stolper (1888 bis 1947). Er wird jährlich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die mit ihrer Arbeit die öffentliche Debatte über wirtschaftliche Zusammenhänge und Probleme maßgeblich fördern und die gleichzeitig mit ihren Erkenntnissen einen Beitrag zu deren Lösung leisten.
Zuletzt wurden Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schnitzer (2022) und Prof. Dr. Veronika Grimm (2023) ausgezeichnet. Damit ist Gabriel Felbermayr der dritte Preisträger unter den aktuellen Mitgliedern des Sachverständigenrates Wirtschaft. Zu den Preisträgern zählen mit Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld (2021), Prof. Dr. mult. Dr. h.c. Ulrike Malmendier (2019), Prof. Dr. Isabel Schnabel (2018), Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph M. Schmidt (2016), Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz (2012) und Prof. Dr. Dr. hc. mult. Otmar Issing (2011) weitere ehemalige Ratsmitglieder.

