Klimapolitik: ein ständiges Zurückrudern ist schädlich

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren der Klimapolitik ist ihre Stabilität. Ein ständiges Zurückrudern bei Zielen und Instrumenten ist äußerst schädlich. Ohne ausreichende Planungssicherheit über die künftige Klimapolitik – wenn also stets mit einer Abschwächung der europäischen Ambitionen gerechnet werden muss – werden Unternehmen die notwendigen Investitionen in CO₂-arme Technologien nicht tätigen. 

Angesichts der Energie- und Wirtschaftskrise wird die Kritik an der europäischen Klimapolitik immer lauter – insbesondere am Handel mit CO₂-Verschmutzungsrechten. In einem Gastbeitrag in der Zeit spricht sich der Deutsch-Französische Rat der Wirtschaftsexperten ausdrücklich für das Instrument aus. 

Autoren des Gastbeitrags sind Monika Schnitzer, Martin Werding, Achim Truger und Ulrike Malmendier sowie Xavier Ragot, Katheline Schubert, François Fontaine und Fanny Henriet, die auch dem französischen Conseil d’analyse économique (CAE) angehören.